In den vergangenen 25 Jahren wurden viele ergonomische Tastaturen entwickelt. Das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Menschen immer öfter und länger hinter dem Computer sitzen. In der Praxis führt das oft zu Beschwerden durch eine verkehrte Haltung oder durch eine Überbelastung bestimmter Muskeln.

 

Kombination von Ausgangspunkten 

Das Design der Yogitype ist wissenschaftlich unterbaut und hat eine jahrelange Weiterentwicklung und fortgesetzte Verfeinerung hinter sich. Um zu dem heutigen Design zu kommen wurden zwei Einsichten kombiniert: 

  • Dadurch, dass man in der Yogahaltung sitzt, werden die Handgelenke nach oben gerichtet. Sie sitzen (ohne darüber nachdenken zu müssen) gerade. Das Brustbein wird nach vorn geschoben und der Kopf wird automatisch gerade über dem Rückenwirbel ausgerichtet. So kann man stundenlang still sitzen, z.B. um zu meditieren. Die Haltung garantiert eine perfekte Balance, wodurch überhaupt keine Muskelspannung im Nacken und in den Schultern nötig ist.

 

  • RSI steht für „Repetitive Strain Injury“. Das ist eine Beschädigung der Muskeln als Folge einer Überbelastung und wiederholter Bewegungen. Der Schmerz äußert sich in den Armen, den Schultern und im Nacken. Meistens ist es eine Folge eines langandauernden Arbeitens in einer ungesunden Haltung. RSI ist eine der am meisten vorkommenden Beschwerden bei Menschen, die mehrere Stunden am Tag mit dem Computer arbeiten.

 

Das Design 

Hans te Maarssen, Designer der Yogitype, sah wie eine Kollegin, die mit RSI kämpfte, mit einer angepassten Tastatur arbeitete. Die Tastatur war so aufgeteilt, dass sie den linken und rechten Teil horizontal verschieben konnte. Das Ziel war es auf diese Weise die Handgelenke zu entlasten und so die RSI –Beschwerden zu vermindern.

 

Revolutionär 

Te Maarssen kombiniert Ausgangspunkt 1 und 2 und so entstand der Prototyp der Yogitype. Eine ergonomisch geformte Tastatur, wobei die „Yoga-Lotushaltung“ die Grundlage für den Stand der Tasten formte. Wo die reguläre Tastatur erfordert, dass man die Hände auf die Tasten legt, liegen die Tasten der Yogitype auf Ihren auseinandergefalteten Handgelenken. Während des Tippens bleiben Ihre Handgelenke so viel wie möglich nach oben gerichtet. Die Unterarme ruhen auf den Handgelenksstützen, die sich mit den Händen auf der Tastatur mitbewegen.  Ein ganz neues Design mit Effekten, die als revolutionär bezeichnet werden können.